Wie gesund ist unsere Bio-Schokolade?

Gesundheitsrelevante Inhaltsstoffe und ihre Wirkungen

Einige gesundheitsrelevante Inhaltsstoffe möchten wir hier vorstellen.

Polyphenole:

Polyphenole sind Farb- und Geschmacksstoffe, sowie Gerbsäuren und dienen vielen Pflanzen zur Abwehr von Feinden oder als Lockstoff für bestäubende Insekten.
Polyphenole aus Kakao sind begehrt, da ihnen entzündungshemmende und krebsvorbeugende Wirkungen zugesprochen werden. Darüber hinaus können Polyphenole auch Körperzellen vor freien Radikalen schützen, die Fettablagerung in den Blutgefäßen vermindern und die Zelloxidation verlangsamen, wodurch Arterienverkalkungen und Herzinfarkten vorgebeugt werden kann.

Endorphine und Serotonin:

Aufgrund der im Kakao enthaltenen Endorphine, den körpereigenen Opiaten, und des Botenstoffes Serotonin, ist die glücklichmachende Wirkung von Schokolade durchaus wissenschaftlich belegbar.

Cholesterin:

Der Kakaobutter wird in Bezug auf Cholesterin ausschließlich Gutes nachgesagt: Senkung des Cholesterinspiegels, aber besonders des sogenannten “schlechten” Cholesterins (LDL), Verringerung des Thromboserisikos sowie Erhöhung des “guten” Cholesterins (HDL). Der positive Einfluss wächst mit steigendem Anteil an Kakaobutter in einer Schokolade. Demnach sollte man dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil bevorzugen.

Theobromin:

Die Wirkung des Theobromins ähnelt der des Koffeins: gefäßerweiternd, harntreibend und herzstimulierend. Es regt mild und dauerhaft an und wirkt stimmungsaufhellend.

Koffein:


Der Anteil an Koffein im Kakao ist sehr niedrig. Koffein stimuliert das zentrale Nervensystem und das Blutgefäßsystem. Einige negative Wirkungen können Nervosität, Schlaflosigkeit oder Angstzustände sein. Bei den geringen Mengen, die im Kakao enthalten sind, kann eine solche Wirkung aber nahezu gänzlich ausgeschlossen werden. Aber auch die positiven Wirkungen wie Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit, Anregung der Produktion der Magensäfte oder Verringerung der Müdigkeit dürften beim Genuss von Kakao relativ gering sein.

Anadamid und Phenylethylamin:

Diese beiden Inhaltsstoffe findet man auch in Rauschmitteln. Sie beeinflussen die Regionen des Gehirns, die das Glücks- und Lustempfinden steuern. Aufgrund der gering enthaltenen Menge besteht jedoch keine Suchtgefahr.

N-Phenylpropenoyl-L-aminosäureamide:

Wurde erst im Jahre 2005 von Wissenschaftlern der Universität Münster aus Kakao isoliert und charakterisiert und soll wachstumsfördernd auf Hautzellen wirken. Der Wirkstoff soll außerdem die Adhäsion von Heliobacter pylori an menschlichen Magenschleimhautzellen vermindern und somit Magengeschwüren vorbeugen.

Schwermetalle und Toluol:

Der Gehalt von Blei, Kupfer, Zink und Toluol im Kakao ist so gering, dass dieser Wert vernachlässigt werden kann.

Fett und Zucker:

Die Kakaobohne enthält von Natur aus zwischen 45 und 60 % Fett, genauer genommen Kakaobutter. Sie ist seit langem auch in der Kosmetikindustrie sehr beliebt und aufgrund ihrer pflegenden Eigenschaften geschätzt. Entgegen der allgemeinen Überzeugung enthält Kakao auch einen geringen Anteil an Zucker, der aber geschmacklich nahezu keine Rolle spielt.

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